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Information
DIE KUR:
Der Kurablauf: Fango, Thermalbad, Ruhezeit und Massage
Info für Erstbucher - woraus besteht eine Kur?
Die Kurpauschale besteht, neben VP und Hotelunterkunft, aus ärztlicher Untersuchung und Betreuung, Bademantel sowie je nach gebuchter Pauschale 10, 12 oder 15x NATUR-Fangopackungen + Thermalbäder mit Ozon + Normalmassage auf Ihrem Zimmer.
1. Der Fango wird bei einer Temperatur von 39° C - 40° C schichtweise auf die Haut aufgetragen, wobei die Vorderseite des Brustkorbs, der Kopf und die Genitalien freigelassen werden. Die Dauer der Fango Packung liegt zwischen 15 bis 20 Minuten bei Ganzpackungen und 30 Minuten bei Teilpackungen.
2. Danach wird der Patient vom Fango befreit und warm abgeduscht. Daraufhin nimmt er ein Thermalbad von 8 bis 10 Minuten bei einer Temperatur von 37°C bis 38° C
3. Nach dem Bad wird der Patient mit warmen Tüchern frottiert und sodann begibt er sich in eine entsprechende Kabine oder in sein Zimmer. Dort ruht er - gut zugedeckt - 30 bis 60 Minuten für die Schwitzreaktion, während der er normalerweise einer allgemeinen Massage unterzogen wird.
4. Reaktionsmassage: Hierbei kann es sich um eine klassische, um eine Bindegewebe- oder um eine Unterwassermassage handeln, deren Bedeutung keinesfalls unterschätzt werden darf, da sie eine echte therapeutische Behandlung ist, übt sie eine belebende Tiefenwirkung auf Haut und Muskeln aus, und regt die taktilen Rezeptoren, die kutanen Pressorrezeptoren und die Propriorezeptoren an, die anscheinend in der Lage sind, einige Modifikationen des neuro-vegetativen Tonus' hervorzurufen.
Die Massage übt eine belebende Wirkung auf das Muskel- und Nervensystem aus. Jede Sitzung der Fangotherapie setzt sich also aus vier unterschiedlichen Phasen zusammen, von denen jede ihre Bedeutung hat: die Fangopackung (mit Reinigungsdusche), das Thermalbad, die Schwitzreaktion und die Massage.
Während der Kur ist es empfehlenswert, vermehrt Flüssigkeit (nicht zu kaltes Wasser, mit wenig Kohlensäure) zu sich zu nehmen und den Genuß von Stark alkoholischen Getränken einzuschränken. Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, empfiehlt es sich, die üblichen Medikamente weiter einzunehmen.